Bei einem chemischen Peeling wird eine säurehaltige Substanz aufgetragen, um die Hautoberfläche zu schälen und zu verdicken.
Ziel ist die Stimulierung der Kollagenproduktion für straffere Haut.
Wenn Sie Operationen, Injektionen oder langwierige Laserbehandlungen zur Bekämpfung von Falten oder Akne vermeiden möchten, kann ein chemisches Peeling dazu beitragen, Ihr Hautbild langfristig zu verbessern.
Ein chemisches Peeling eignet sich besonders gut, um Narben im Gesicht zu korrigieren, die oberste Hautschicht zu straffen und zu glätten, Fältchen, Verfärbungen oder Pigmentflecken zu entfernen und das Hautbild grundlegend zu verbessern.
Chemische Peelings werden insbesondere auch zur Behandlung von Akne und Pickeln eingesetzt. Unmittelbar vor der Behandlung wird die Haut gereinigt und entfettet. Mit der Zeit beginnt sich die Haut langsam zu schälen. Das Gefühl ähnelt dem einer leichten bis schweren Verbrennung. Nachdem sich die Haut geschält hat, stimuliert der Heilungsprozess die Kollagenbildung. Die neu gebildete Haut wird straffer, ebenmäßiger und glatter.
Im Allgemeinen sind jedoch drei bis sechs Behandlungen erforderlich, um ein deutliches Ergebnis zu erzielen.
Peelings sollten im Abstand von zwei bis drei Wochen durchgeführt werden. Die Wirkung hält je nach Behandlungsart mehrere Jahre an. Chemische Peelings können problemlos wiederholt angewendet werden.
Bei der Einnahme von Vitamin-A-haltigen Medikamenten sollten keine chemischen Peelings durchgeführt werden.